Wenn in Italien über großen Blauburgunder (Pinot Nero) gesprochen wird, fällt ein Name immer: Mazon. Das kleine Hochplateau über dem Etschtal gilt vielen als beste Blauburgunder-Lage des Landes. Warum eigentlich – und welche Weine von dort lohnen sich?
Was Mazon so besonders macht
Mazon liegt auf der Ostseite des Etschtals: Die Reben bekommen die sanfte Morgensonne, während die heiße Nachmittagssonne fehlt – zusammen mit kühlen Fallwinden ergibt das eine lange, langsame Reifezeit. Genau das braucht Blauburgunder: Er dankt es mit Finesse, feiner Frucht und seidigem Tannin statt Marmelade und Wucht.
Carlotto – Familienweine aus Mazon
Der „Filari di Mazzòn“ von Michela & Ferruccio Carlotto zeigt die Lage in Reinform: Der Jahrgang 2021 ist elegant, finessenreich und tiefgründig – ein Burgunder, der leise Größe sucht statt lauter Kraft. Vom selben Weingut stammt übrigens auch ein bemerkenswerter Lagrein „Di Ora in Ora“.
Zwei spannende Alternativen
Wer Blauburgunder breiter entdecken will: Der „Himmelstor“ 2020 vom Weingut Kiemberger wächst kalkgeprägt bei Montan – fein, seidig und inzwischen schön gereift. Und aus der Toskana kommt der Macea Pinot Nero 2020, ein eleganter Beweis, dass großer Pinot auch südlich von Südtirol gelingt. Alle drei finden Sie in unserer Kollektion Blauburgunder & Pinot Nero.
Häufige Fragen
Warum gilt Mazon als beste Blauburgunder-Lage Italiens?
Wegen der Ostausrichtung mit milder Morgensonne, kühlen Winden und langer Reifezeit – ideale Bedingungen für finessenreichen, langlebigen Pinot Nero.
Wozu passt Blauburgunder aus Mazon?
Zu Wild, Geflügel, Pilzgerichten und reifem Käse – dank seiner Eleganz auch solo ein großer Genuss.
Wie lange kann man Blauburgunder aus Mazon lagern?
Gute Jahrgänge reifen problemlos acht bis zwölf Jahre und entwickeln dabei zusätzliche Tiefe.
Wo kann ich Carlotto-Weine in Deutschland kaufen?
Bei FNWNS: Wir führen die Weine von Michela & Ferruccio Carlotto direkt vom Weingut – versandkostenfrei innerhalb Deutschlands.