Mit ein paar einfachen Regeln holst du aus jedem Wein das Beste heraus. Hier erfährst du, wie du Wein richtig lagerst, bei welcher Temperatur du ihn servierst und worauf es bei Glas und Karaffe ankommt.
Wein richtig lagern
Ideal ist ein dunkler, kühler und ruhiger Ort mit möglichst konstanter Temperatur (etwa 10–14 °C). Flaschen mit Naturkork lagert man liegend, damit der Korken nicht austrocknet. Starke Temperaturschwankungen, Licht und Erschütterungen schaden dem Wein.
Die richtige Serviertemperatur
Als Faustregel gilt: Weißweine 8–12 °C, leichte Rotweine wie Vernatsch 14–16 °C, kräftige Rotweine wie Lagrein 16–18 °C. Zu warm serviert wirkt Rotwein alkoholisch, zu kalt verschließt sich die Frucht.
Das passende Glas
Ein größeres Glas mit sich nach oben verjüngender Form bündelt die Aromen. Für kräftige Rotweine darf das Glas bauchiger sein, für Weißweine etwas schlanker. Wichtiger als teures Kristall ist, das Glas nur zu einem Drittel zu füllen.
Dekantieren & Karaffieren
Junge, kräftige Rotweine profitieren von etwas Luft – in eine Karaffe umgefüllt entfalten sie sich besser. Bei sehr alten Weinen dient das Dekantieren vor allem dazu, den Wein vom Depot zu trennen.
Wie lange hält offener Wein?
Wieder verschlossen und kühl gestellt bleibt ein angebrochener Wein meist 2–3 Tage genussfähig, kräftige Rotweine oft etwas länger.
Häufige Fragen
Bei welcher Temperatur serviert man Rotwein?
Leichte Rotweine bei 14–16 °C, kräftige bei 16–18 °C – also kühler als Zimmertemperatur.
Muss man Wein liegend lagern?
Flaschen mit Naturkork ja, damit der Korken feucht bleibt. Bei Schraubverschluss ist es nicht nötig.
Wie lange hält geöffneter Wein?
Kühl und verschlossen meist 2–3 Tage, kräftige Rotweine teils länger.