Der St. Magdalener zählt zu den traditionsreichsten Rotweinen Südtirols. An den steilen Hängen über Bozen gewachsen, verbindet er die Süffigkeit des Vernatsch mit einem Hauch Lagrein. Hier erfährst du, was diesen Klassiker ausmacht.
Herkunft: die Hänge über Bozen
Der St. Magdalener stammt aus dem gleichnamigen Hügelland nordöstlich von Bozen. Die nach Süden ausgerichteten, oft sehr steilen Lagen und das warme Klima des Talkessels geben dem Wein seine charakteristische Reife und Frucht.
Aus welchen Reben besteht St. Magdalener?
St. Magdalener wird überwiegend aus Vernatsch gekeltert, traditionell ergänzt durch einen kleinen Anteil Lagrein (meist bis zu 10–15 %). Dieser Lagrein-Anteil verleiht dem ansonsten leichten Vernatsch etwas mehr Farbe, Struktur und Würze.
Geschmack
Der Wein zeigt sich rubinrot mit Aromen von Sauerkirsche, roten Beeren und einem feinen, würzigen Unterton. Am Gaumen ist er saftig, harmonisch und angenehm zugänglich – ein Rotwein für viele Gelegenheiten.
Food-Pairing & Serviertemperatur
St. Magdalener passt zu Südtiroler Brotzeit, Pasta, hellem Fleisch und mildem Käse. Leicht gekühlt bei 14–16 °C kommt seine Frische am besten zur Geltung.
Unsere Empfehlung
Ein schönes Beispiel ist der St. Magdalener vom Fliederhof, einem Boutique-Weingut direkt in St. Magdalena.
Häufige Fragen
Aus welcher Rebsorte besteht St. Magdalener?
Überwiegend aus Vernatsch, mit einem kleinen traditionellen Anteil Lagrein.
Ist St. Magdalener ein leichter Rotwein?
Ja, er ist saftig und zugänglich, durch den Lagrein-Anteil aber etwas kräftiger als reiner Vernatsch.
Bei welcher Temperatur serviert man St. Magdalener?
Am besten leicht gekühlt bei 14–16 °C.